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Neuseeland 1998

Hier zeige ich einige Bilder von der Rettungsleitstelle und Einsatzfahrzeuge, die ich in Christchurch, Neuseeland fotografiert habe.

 

Der Rettungsdienst und deren Leitstellen wurden 1998, als ich meinen Urlaub in Neuseeland verbrachte, ausschließlich von der Hilfsorganisation "St. John" betrieben. Die deutschen Ableger der weltweit fungierenden evangelischen Hilfsorganisation sind "Die Johanniter".  Die Rettungsleitstelle in Christchurch war damals eine von nur drei Leistellen auf der Südinsel und betreute die Mitte der Insel, die Canterbury Region. In den dünn besiedelten Landstrichen der Insel gab es damals nur wenige Rettungswachen. Um in diesen dünn besiedelten Gegenden dennoch eine zeitnahe Hilfe zu Gewährleisten, wurden Flächendeckend "First Respondern" (ehrenamtliche Ersthelfer) installiert, so wie sie hier die Sandkruger Malteser auch in den Ortschaften Munderloh, Sandhatten und Oberlethe Vorhalten.  Auf der Südinsel stand damals nur ein Rettungshubschrauber zur Verfügung. 


Beim besuch der Leitstelle kam ich aus dem Staunen kaum heraus. Die heimische Leitstelle des Landkreises Oldenburg befand sich 1998 noch in Ganderkesee und wurde, nach umfassender Modernisierung, von den Mitarbeitern als die modernste Leitstelle Deutschlands angepriesen, was ja auch durchaus der Fall gewesen sein mag. Für den Landkreis standen damals zwei Computerarbeitsplätze zur Verfügung, die für damalige deutsche Verhältnisse auch echt Modern aussahen. Alarmiert wurde erstmals über die Computersteuerung. Die Telefonanlage bestand aus vielen Speichertasten um die wichtigsten und am häufigsten gebrauchten Telefonnummern um diese mit nur einem Tastendruck anwählen zu können. Und neben jeder Tastatur lagen Schreibblöcke, um bei einem eingehenden Notruf wichtige Informationen aufzuschreiben, für die im Alarmierungsrechner kein Platz vorgesehen war.

 


In der Leitstelle in Christchurch gab es drei Computerarbeitsplätze und einen vierten für den Schichtführer, der im Zweifelsfällen das letzte Wort hatte. 


Jeder Arbeitsplatz hatte zwei Monitore, In der Regel zeigte ein Monitor die zu bearbeiteten Einsätze an und der zweite Bildschirm zeigte grafisch den Einsatzort an, welche gerade vom jeweiligen Disponenten bearbeitet wurde. Beide Monitore konnten mit einer Tastatur und Maus gesteuert werden. Die Ansichten der beiden Monitore konnten auch geändert werden. Auf dem Bildern die Regeleinstellung. Und nun der große Unterschied zu Deutschland: Das Touchpad unter den Bildschirmen. Dieser wurde mit den Fingern gesteuert und hatte mehrere Ebnenden, mit denen man per Fingerzeig wechseln konnte. Die verschiedenen Ebenen beinhalteten z.B. mehrer Plattformen mit Telefonregistern,  z.B. eine Seite mit Kurzwahltasten zur Polizei und Feuerwehr, eine zu wichtigen Rettungsdienstnummern, eine Seite mit Behördennummern, usw..  Eine weitere Plattform diente zur Alarmierung der Rettungswagen.

  Nach dem Urlaub erzählte ich den Kollegen in der hiesigen Leitstelle von der, meiner Meinung nach, viel moderneren Leistelle in Christchurch. Ich erhielt dann die Information, dass dem Landkreis vor der Modernisierung auch ein Touchpad angeboten wurde. Aber weil dies damals eine Neuheit auf dem Markt war hatte man bedenken, das die moderne Touchpad anfällig wäre, wenn man z.B. häufig mit fettigen, oder gar dreckigen Fingern das Display berühren würde. Diese Gründe und weil es damals völlig Neuartig und es damals keine Erfahrungswerte andere Leitstellen gab, hatte der Landkreis Oldenburg auf den Einbau dieses tollen Feature verzichtet.


Die Rettungswache in Christchurch hat mehrer Rettungswagen im Einsatz, schließlich hat die gr0ßte Stadt der Südinsel über 350.00 Einwohner. Zusätzlich wurden von hier auch die umliegenden Landstriche betreut.


Das Fahrzeug links ist kein Notarzteinsatzfahrzeug, sondern das Einsatzfahrzeug des Paramedic, ein Rettungsdienstler mit besonders hoher Qualifikation, der viele Maßnahmen durchführen darf, die in Deutschland einem Arzt vorbehalten sind. Ein Notarztsystem wie in Deutschland gibt es ( zumindest 1998) in Neuseeland nicht.


Die Behandlungsraum der neuseeländischen Rettungswagen hatten 1998 zwei Liegeplätze für Patienten, was Sinn macht,

wenn man bedenkt wie groß die Einsatzgebiete einiger Rettungswachen sind und wie lang die Anfahrtszeiten weitere Rettungsfahrzeuge sind.

 

Blick in den Nofallkoffer.


Eines der Regale im Behandlungsraum.

Der Inhalt des Außenfaches.


Ein RTW in Christchurch im Einsatz.


Und zum Schluss noch ein Feuerwehrfahrzeug auf Einsatzfahrt.

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