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Winter 2010

Alle Jammern, über diesen Winter! Ich finde aber, dass wir diesen langen Winter, nach vielen nass-feuchten Winter, genießen sollten. Also machte ich mich beim letzten Schneefall im März auf den Weg, um die Schönheiten dieses Winters in meiner Heimat fest zu halten und so zu dokumentieren, das der Winter schön ist!

Die Straße von Sandkrug nach Kirchhatten zum Beispiel ist verschneit einfach traumhaft schön:

Kirchhatten


Das Denkmal "Mattenflechter" am Marktplatz in Kirchhatten erinnert an die Mattenflechter, wie sie ihre Ware zum Markt trugen. Um 1868 betrieben etwa 40 Familien die Mattenflechterei im Kirchspiel Hatten im Nebenerwerb. Die Matten wurden aus den Blättern des Strandhafers geflochten, der in den Osenberge angepflanzt wurde, um den Flugsand festzuhalten.

Die St. Ansgari Kirche in Kirchhatten.

Über eine Freitreppe gelangt man von Westen her auf den mit einer Backsteinmauer abgestützten Friedhof. Helle Sandsteinkreuze erinnern an 70 im Kampf um Hatten noch in den Apriltagen 1945 gefallene deutsche Soldaten. Zwischen den Kreuzen führt der Weg zum Eingang in den aufragenden Kirchturm, der das Zifferblatt der Uhr trägt. Über einem vorgesetzten Fries erhebt sich ein Zeltdach mit Kreuz und Hahn als Bekrönung. (Quelle:www. ev-kirche-hatten.de)



Das Relief über dem Südeingang

Über dem Eingang in der Südmauer des Kirchenschiffes ist eine "1718" datierte Sandsteinplatte mit figürlichem Hochrelief eingelassen. Links und rechts sitzen in barockem Laubornament je ein lockiger Putto. Der linke hält ein Stundenglas empor und lehnt sich an einen Totenkopf. Der rechte hat eine Sense geschultert und trägt eine Korngarbe unter dem Arm. Der Mittelteil wird von Wolken umrahmt, aus denen vier Cherubim hervorschauen. Im Innern ist die Heilige Dreifaltigkeit in den Personen Gott Vater und Sohn, der Heilige Geist in Gestalt einer Taube dargestellt. Strahlen gehen von ihnen aus. Das Relief will sagen: das Menschenleben währt eine vom Tode begrenzte Zeit und soll eine gute Ernte erbringen. Alles geschieht in Gegenwart der Himmelswelt, in der die Dreifaltigkeit Gottes waltet. Das vermutlich in Bremen gearbeitete Relief dürfte von Christian Schrebers Sohn Traugott gestiftet worden sein. (Quelle:www. ev-kirche-hatten.de)

 

Mein Weg führte mich weiter über die Rittrumer Straße nach Ostrittrum.

Ostrittrum


Die Ortseingänge von Ostrittrum. Einmal vom Süden (Dötlingen)

und einmal vom Norden (Sandhatten)

Im Ortskern gibt es einige restaurierte Häuser, die sowohl im Sommer als auch im Winter einen schönen Anblick bieten.


 

Ostrittrum 11.Juni 1069 als "Rithram" erstmals erwähnt 

Adalbert, Erzbischof von Hamburg, überträg im Jahr 1069 am 11 Juni Gisela, Capitularin im Kloster Bassum, gegen die von ihr geschenkten Güter in Aldinbuggin(Altenbrücken) und Staphost(Strafhost) die Zehnten der Dörfer Rithram(Rittrum) und Benninhusin (Benninhusen)². Das kleine Idyllesche Dorf Ostrittrum liegt im Nordwesten der Gemeinde Dötlingen. Der Ortsname "Ostrittrum" stammt erst aus dem 18/19.Jahrhundert, er entwickelte sich aus dem amtlichen Sprachgebrauch,früher war die Ortsbezeichnung (1069)Rithram, (1273/78)Riterem,Reteren,Reerem (1294)Rihtrein (1398) Riterem (1433)Ritterme (1476) Ryttrem (1533)Rittrum viel gebräuchlicher. (Quelle: www.Ostrittrum.de)

 



Außer Katzen...


 ...frieren auch Schafe im Ortskern.


Die Wassermühle aus dem 15. Jahrhundert in Ostrittrum wird vom Möhlenvereen betreut.

Der Rittrumer Kirchweg führt im Süden nach Dötlingen.

Neben der Wassermühle sind auch der Wild- und Freizeitpark  und der Oldenburger Camping Club Anlieger der Rittrumer Straße. 


Winterimpressionen auf dem Campinglatz

Steinbock

Weiter Richtung Dötlingen gibt es ein Wald- und Moorgebiet. Der Moorsee ist als Naturdenkmal ausgewiesen.


Der Anblick des Sees ließ mich ein weinig...

... in Erinnerungen an schwedische Seen schwelgen.

Der Mischwald ist in Ostrittrum facettenreich.

 

Im privaten Bereich des Campingplatzes, kann man noch in Ruhe verweilen. Zumindest im Winter, denn in der warmen Jahreszeit ist der Lärm vom Tierpark und seinem Spielplatz schon deutlich zu hören.

 


Ein letzter Blick gen Himmel, lange gibt es die weißen Baumkronen nicht mehr zu sehen.


Auch auf die verschneiten Straßen werden wir wohl in den nächsten Monaten verzichten müssen - Schade!

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